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WARUM ENGAGIERE ICH MICH POLITISCH?
Weil sich in unserem schönen Bundesland Bremen endlich etwas ändern muss. Ein WEITER SO ist für mich keine Option. In über 80 Jahren Regierungsverantwortung hat die SPD es geschafft, dass Bremen bei Beschäftigung, Bildung und Infrastruktur im Ländervergleich Schlusslicht ist. Wir haben die höchsten Arbeitslosenzahlen und die höchste Armutsgefährdungsquote, das schlechteste Bildungsniveau, eine marode Infrastruktur, zu wenig Kita-Plätze, ins Umland abwandernde Unternehmen, zu wenig bezahlbaren Wohnraum. Hinzu kommt, dass der rot-grün-rote Senat heute Investitionen verspricht, die er nur mit immer mehr Schulden zu realisieren versucht.
WAS treibt MICH AN
Veränderungen aktiv mitgestalten. Das ist meine Devise. Seit mehr als 20 Jahren engagiere ich mich neben der Leitung unseres Familienunternehmens ehrenamtlich. Im Arbeitgeberverband GVP als Bremer Landesbeauftragte, in der Haushaltskommission und der Geschäftsführerkonferenz der Unternehmerverbände, in der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung, im Mittelstandsausschuss der Handelskammer Bremen, im Verwaltungsrat der AOK Bremen/Bremerhaven. Und seit 2017 auch parteipolitisch. Weil ich überzeugt bin, dass man durch persönliches Engagement Positives bewirken kann.
warum fdp?
Der liberale Grundsatz der FDP hat mich überzeugt. Wobei gilt: "Die Freiheit des Einzelnen ist Grund und Grenze liberaler Politik." Ich bin eine Verfechterin von Meinungs- und Entscheidungsfreiheit. Liberal heißt für mich Rechtsstaatlichkeit mit Gesetzen und Regeln zum Schutze der Gesellschaft. Allerdings nach der Devise: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Liberal heißt aber auch freie Marktwirtschaft mit Gewerbefreiheit, freier Preisbildung, Wettbewerbsfreiheit und Tarifautonomie. Diese liberalen Grundsätze finde ich nur bei der FDP.
Für mich das Beste an der FDP: Sie ist eine Partei ohne Dogmen und Konsenspflicht. Als Mitglied darf man seine eigene Meinung nicht nur behalten, sondern sie auch äußern. Das ist für mich Meinungsfreiheit innerhalb (m)einer Partei.
GEHT ES MIR NUR UM DIE WIRTSCHAFT?
Nein. In der Bildungspolitik muss viel mehr getan werden. Dass Bremen hier seit Jahren Schlusslicht ist, ist nicht akzeptabel. Jeder zehnte Schüler verlässt die Schule ohne Abschluss, dabei ist ein Schulabschluss zentral für die Lebensplanung.
Im Pflegebereich müssen die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert werden, damit man wieder mehr Menschen für eine Ausbildung in diesem wichtigen Bereich gewinnt.
Mittelschicht, Handwerk und Selbstständige sind die Leistungsträger unserer Gesellschaft, sind die Menschen, die täglich mit ihrer Arbeit unseren Staat finanzieren, unsere Kinder erziehen und für die eigene Zukunft vorsorgen und müssen viel stärker entlastet werden. Die Einkommensteuer muss gesenkt, der Solidaritätsbeitrag abgeschafft werden, der Immobilienerwerb muss erleichtert und steuerlich entlastet werden, z.B. durch großzügigere Freibeträge.
WAS ICH MIR FÜR BREMEN WÜNSCHE?
Als Mutter wünsche ich mir für unsere Kinder eine lebenswerte Welt, einen Ressourcen schonenden Umgang mit Rohstoffen und eine vernünftige Klimapolitik, die Unternehmen nicht in ihrer Existenz gefährdet, sondern unterstützt.
Als leidenschaftliche Hundehalterin wünsche ich mir mehr Freilaufflächen für Hunde, die eine artgerechte Haltung ermöglichen und die auch für Menschen ohne Auto erreichbar sind. Ich wünsche mir genug Kitaplätze. Ich wünsche mir, dass Kinder dort einen Schulplatz finden, wo auch ihre Freunde zur Schule gehen.
Ich wünsche mir eine bessere Verkehrspolitik mit weniger Staus, intakten Straßen, ausgebauten Radwegen und eine bessere Beleuchtung in Bremens dunklen Ecken. Damit all diese Wünsche irgendwann in Erfüllung gehen können, wünsche ich mir einen Politikwechsel. Nicht nur für Bremen.